Mrz 022015
 

Es ist soweit! Ab sofort startet meine neue Webseite!

Schon seit längerem hatte ich den Wunsch, meine Hauptgebiete etwas zu trennen und freue mich, mit einer separaten Webseite, welche sich besonders an interessierte Brautpaare richtet, an den Start zu gehen! Des weiteren sind dort klassische Paar- bzw. Verlobungsshootings zu finden, ebenso wie besondere Einzelshootings.

Eine weitere Webseite mit dem Schwerpunkt auf Familien & Kinder wird in ein paar Wochen folgen!

Screen

Jan 232015
 

Schon lange hatte ich mit einem Freund über Lichtmalerei redet und wir wollten es beide einfach mal ausprobieren. So kam es dann, das wir einen kleinen Event daraus machten und am Schluss 8 Personen waren. Wir zwei Fotografen, meine Kids, unsere Partner und ein Freund. Alle hatten ihren Spaß und durften abwechselnd etwas ausprobieren. Wir hatten uns keinen großen Plan gemacht, wollten das einfach mal ganz locker spielerisch angehen. Zum Einsatz kamen ein Led-Kugelschreiber,eine kleine batteriebetriebene Lichterkette, kleines Led-Blinklicht, Wunderkerzen und eine Tischfontäne. Nur die zwei vorletzten Bilder haben wir zwei Fotografen an einem anderen Tag an anderem Ort aufgenommen – am Ende eines anderen Shootings, welches bestimmt auch bald auf dem Blog zu sehen sein wird. Oh, langer komplizierter Satz.











Jan 022015
 

Zwar halte ich nichts von Glücksbringern, als mir aber diese netten Kerle ins Haus geflattert kamen, wollte ich ihnen doch noch kurz ein wenig Aufmerksamkeit zukommen lassen, bevor sie – na ja, ihr wisst schon 😉

Um mal einen kleinen Einblick zu gewähren: schön wäre es, man schnappt sich die Kamera, macht ein Foto und das Ergebnis ist genauso wie man sich das vorgestellt habt. Sehr unrealistisch, leider. Um dieses Bild zu erhalten habe ich mir schnell ein kleines Miniaturstudio gebaut. Zwei DinA4 Blätter dienen als fließend weißer Hintergrund. Mit Thesa an einem dicken Zeichenbuch (aus der Zeit meiner Malerei-Studien) befestigt. Kabelauslöser angesteckt. Stativ aufgebaut. Bei trüben Spätnachmittag erste Versuche unternommen mit natürlichem Licht. Ergebnis: ziemlich Mies. Reflektor ausgepackt und meinen Mann engagiert zum Halten (Kinder waren aus dem Haus ;-)). Konfetti ausgepackt. Okay, mein Mann hat sich auch noch als Kunstlichthalter angeboten, gleichzeitig Konfetti fallen lassen. Belichtungszeit gesucht, so dass die Konfetti aussehen, als dass sie fallen, aber doch auch wieder nicht zu verschwommen sind. 239 Aufnahmen später sind wir fertig. Bild 236+237 sind ziemlich gut geworden. Glücklich mit dem Ergebnis. Also alles wieder einpacken, abbauen, Konfetti einsammeln, Reste einsaugen.

Wer es bisher geschafft hat, dem wünsche ich ein wundervolles schönes neues Jahr! Gesundheit und Bewahrung sind zwei Dinge, die ich über die Jahre – besonders mit Kindern – sehr zu schätzen gelernt habe, für die man immer dankbar sein darf und die ich jedem von Herzen wünsche. Aber auch für die kleinen Dinge im Leben, im Alltag dankbar zu sein – hilft geerdet zu bleiben. Auch nicht Gefahr zu laufen, sich ständig ablenken zu lassen von den wesentlichen Dingen. Und dabei geht es meistens doch gar nicht um „Dinge“, sondern um Menschen. In der realen Welt direkt um uns herum. Ich glaube, dass gehört zu den größten Herausforderungen in unserer „modernen“ Zeit.

Ich jedenfalls habe mich bewusst für Offline-Zeiten in der Winterzeit entschieden, Zeit mit der Familie, den Kids und mit Freunden zu genießen. Die Zeit ist kostbar und deshalb ist es mir wichtig, sie mit denen zu teilen, die mir kostbar sind.

Allen meinen Kunden, Freunden und Verwandten wünsche ich von Herzen viele schöne Erlebnisse im neuen Jahr und möchte DANKE sagen für die Treue, Unterstützung, jede liebe Email, jede Karte, die bei mir ankam… das sind meine Schätze und gleichzeitig meine Motivation!

♥-lichst,

Lea

Nov 112014
 

Am Anfang stand diese verrückte Idee – nachdem wir im ADAC-Magazin von der Lichtinstallation gehört haben – einfach nach Berlin zu fahren. Dabei zu sein. Das letzte Mal, als ich in Berlin war, war die Grenze noch nicht offen – also schon ziemlich lange her. Als Kind habe ich noch von einem Aussichtspunkt über die bestehende Mauer geschaut. Da unsere Kinder nun ein Alter erreicht haben, wo wir uns so eine relativ spontane Reise vorstellen konnten, haben wir beschlossen, es einfach zu wagen.
Liebe Verwandtschaft in Berlin hat uns aufgenommen. Der Bahnstreik hat uns zwar Bauchschmerzen bereitet, aber in Berlin haben wir nur ab und zu Einschränkungen deswegen gehabt. Nun möchte ich euch ein bisschen hineinnehmen in ereignisreiche Tage, an denen wir viele historische Schauplätze abgeklappert haben. Es war sehr bewegend die Geschichten zu hören, Videovorträge auf der Straße anzuschauen, und Geschichte greifbar nah zu erleben. Gänsehautgefühle.
Noch ein Wort zu den Fotos… wenn ich mit meiner Familie unterwegs bin schleppe ich kein schweres Equipment mit, sondern bin ganz Touri und knipse nur schnell ein paar Fotos… weil ich meine Familie lieb habe und ihnen nicht auf die Nerven gehen will. Und sie ist mir lieber als das Fotografieren :-). Das halte ich übrigens in jedem Urlaub so. Falls ich dann doch UNBEDINGT von etwas ein Foto haben will ist mir dann niemand böse. Aber das gemeinsame Erleben steht definitiv im Vordergrund. Also viel Spaß mit den Tourifotos!

Stationen am ersten Tag:
Tränenpalast, Bundestag von außen, Brandenburger Tor, Gedächtniskirche, jüdisches Mahnmal und dann eine private Führung durch den Bundestag und weitere Gebäude – das war auf jeden Fall ein Highlight! Am Abend ein Spaziergang vom Bundestag zum Brandenburgertor mit den beleuchteten Luftballons, die die ehemalige Mauerlinie markierten.


Gedächtniskirche


Jüdisches Denkmal
Amerikanische Botschaft – mit den zwei Sätzen amerikanischer Präsidenten in Bezug auf Berlin/DDR
Ausblick Bundestag Kuppel


Siegessäule rechts



Cafeteria Bundestag
Trabi!
Lichtgrenze  Spree am Bundestag

Potsdamer Platz

Stationen am zweiten Tag:
Bernauerstraße, Prenzlauer Berg (LIEBE) – das war eine Station, von der ich (als Fotografin) unbedingt ein Foto haben wollte, Checkpoint Charlie, Eastside Gallery, und ein am Abend Spaziergang zum Dom, Alexanderplatz…

Bernauer Strasse – erhaltenes Mauerstück


Geheime Tunnel – Bernauer Straße

Mauerdruchgang – Bernauer Straße
Prenzlauer Berg

Street Art – Ampelmännchen
Infopoint – Auf Großleinwänden wurden historisch relevante Filmausschnitte gezeigt der Situation in der DDR und der Entwicklung bis zum Mauerfall
Checkpoint Charlie mit Lichtgrenze



Trabi – Love


Street Art
Blick von der schönen Oberbaumbrücke in Richtung Fernsehturm und East Side Gallery
East Side Gallery


Blick zur Oberbaumbrücke
Blick auf die East Side Gallery von der Spree aus
Street Art
Gedenkstätte Bücherverbrennung – dort haben wir eine Berlinerin getroffen, die jeden Tag dort vorbeikommt und inne hält
Sony Center und Fernsehturm/Alexander Platz

Station am Rückreisetag:
Bornholmer Straße


Herbst oder Frühling???
Was wir mitnehmen: zu allerst sind wir beeindruckt von Berlin, es war einfach super dort gewesen zu sein. Und nach und nach haben sich für uns viele Fetzen Geschichte wie Puzzleteile zusammen gefügt. Greifbar. Dankbar bin ich, dass unsere Kids so gut wie nie gejammert haben über schmerzende Füße oder Langeweile. Dort und auch hinterher bekamen wir persönliche Geschichten erzählt, viele aus der eigenen Verwandtschaft, welche in Berlin (Westen) leben bzw. im Osten Deutschlands gelebt haben. Von Flucht, von Ertragen, von Unzufriedenheit, vom Mauerfall…
Begleitet haben uns zwei Bücher: „Fritzi war dabei“ haben ich den Kids auf der Fahrt vorgelesen. Das Jahr 1989 aus Kindersicht. Das war eine gute Vorbereitung und hat geholfen, die Dinge, die wir uns angeschaut haben im Zusammenhang zu verstehen. Des weiteren haben wir „Das Wunder der Einheit und Freiheit“ angefangen zu lesen. Sind aber noch nicht durch damit. Ja, denn das wurde in diesen Tage auch ganz deutlich: Es ist und bleibt ein großes Wunder, dass Deutschland nicht mehr getrennt ist und vor allem, dass kein Blutvergießen dafür nötig war.

Ein wirkliches WUNDER!

Das haben uns auch alle immer bestätigt, die das miterlebt haben. Es bleibt ein Staunen. Gänsehaut.